Erfolgreicher Einzug in die Stadtverordnetenversammlung

Wir freuen uns sehr, dass Die Linke mit 3,3 Prozent erstmals in die Stadtverordnetenversammlung von Pfungstadt einzieht. Dass das gelungen ist, haben wir unseren Wähler*innen zu verdanken und dafür sagen wir ganz klar: Danke! Für uns ist das kein Grund, sich auszuruhen, sondern ein Auftrag. Wir wollen uns für ein soziales Pfungstadt stark machen: für bezahlbaren Wohnraum, für mehr sozialen Wohnungsbau, für eine Verkehrspolitik, die nicht nur aufs Auto schaut und für einen respektvollen Umgang mit den Menschen, die Unterstützung brauchen. Wir wünschen uns eine Stadt, die Verantwortung übernimmt und nicht wegschaut. Klar ist aber auch: Mit einer Stadtverordnetenversammlung, in der die CDU rund 40 Prozent der Sitze stellt, wird das kein leichter Weg. Umso wichtiger ist es, dass es jetzt auch eine soziale Stimme im Parlament gibt.

Die Wahlbeteiligung von 46,5 Prozent sehen wir kritisch. Viele Menschen haben offenbar das Gefühl, dass ihre Stimme wenig verändert. Genau da müssen wir ansetzen und zeigen, dass Politik auch konkret etwas im Alltag verbessern kann. Gleichzeitig ist uns wichtig: Veränderungen passieren nicht nur im Parlament. Es braucht auch eine aktive, mutige Stadtgesellschaft. Wir freuen uns auf die Arbeit. Im Parlament und gemeinsam mit den Menschen in Pfungstadt.

Unser Programm für Pfungstadt in aller Kürze

Die Linke ins Stadtparlament Pfungstadt!

Für viele wird Pfungstadt immer unbezahlbarer. Es ist die Folge einer Politik, die von unten nach oben verteilt, einer Politik von Sparhaushalten und Kürzungen. Wir Linke in Pfungstadt stehen dem entgegen! Deswegen haben wir eine starke Liste aufgestellt, die für euch im Stadtparlament in Pfungstadt kämpfen wird. Mach mit!

1. Matthias Arnold, Angestellter

3. Renate Dreesen, Pensionärin

2. Semjon Kataschkow, Übersetzer

4. Jonas Steinberg, Student

5. Sebastian Meisel, Physiker

6. Marc Gilbert, IT-Archtekt

7. Werner Zickler, Maurermeister

8. Walter Busch-Hübenbecker, Rentner

Wird die Demokratie kaputtgespart?

Rückblick zum Denkraum mit "Bunt ohne Braun" und Jörg Cezanne zum Thema: Rechtsruck und Sparpolitik

Die deutsche Industrie ist in der Krise und das bestimmende Thema bei den Wahlen ist Migration?
Wie sind wir da hin gekommen?
Wer sind entsichert marktförmige Menschen und warum verlieren sie das Vertrauen in unsere offene Gesellschaft?
Was sind eigentlich die Vorraussetzungen für eine funktionierende Zivilgesellschaft und sind die in der marktkonformen Demokratie noch gegeben?
Warum haben so viele Menschen Angst? Was macht es mit Menschen, wenn Arzttermine auf sich warten lassen, die Bahn nicht fährt, die Behörde schwer erreichbar ist, Unterricht ausfällt? Wenn Menschen, die keine Arbeit mehr finden, mit Bürgergeld klarkommen müssen und sanktioniert werden? Was macht das mit dem Vertrauen in Demokratie?
Wer tritt den Rechten in der Zivilgesellschaft entgegen und hat die Schwarze Null dort eventuell Raum geöffnet?   
Zu diesen Fragen veranstalteten wir zusammen mit dem Bündnis "Bunt ohne Braun" und dem Bundestagsabgeordneten Jörg Cezanne einen "Denkraum" und das ging so: Erst gab es zehn Minuten Einführung zum Thema und dann haben wir mit Ihnen diskutiert.
Ort: ehem. Synagoge Pfungstadt
Zeit: Donnerstag 21.11.2024 19:00 Uhr