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Entsetzen und Scham

Vorstände der Linkspartei Darmstadt und Darmstadt-Dieburg distanzieren sich von Walter Busch-Hübenbecker

DARMSTADT-DIEBURG. Mit Entsetzen und Scham haben die Vorstände der Linkspartei Darmstadt und Darmstadt-Dieburg auf Positionen reagiert, die Linken-Mitglied Walter Busch-Hübenbecker durch unkommentierte Verlinkung pro-russischer Inhalte zum Krieg in der Ukraine auf seinem privaten Facebook-Account zumindest billigend in die Öffentlichkeit trägt.

Durch seine Wahl zum Vorsitzenden der neuen Linken-Ortsgruppe Pfungstadt hat diese Nähe zur russischen Kriegspartei an politischem Konfliktpotenzial hinzugewonnen, so dass eine kritische Berichterstattung im Darmstädter Echo folgerichtige Konsequenz war. Direkte Partei bezieht Busch-Hübenbecker, der Mitglied der Linkspartei in Darmstadt ist, mit der persönlichen Aussage, die in der Berichterstattung über das Massaker in Butscha gezeigten Leichen könnten nicht das Werk russischer Soldaten sein, weil diese bereits vor den Verbrechen abgezogen seien. Das kommt einem Vorab-Freispruch gleich.

Die Vorstände beider Kreisverbände sind sich einig: Die Untersuchung von abscheulichen Kriegsverbrechen sollte von einer unabhängigen internationalen Organisation durchgeführt und nicht via Facebook angestellt werden.

Der Vorstand der Linkspartei Darmstadt-Dieburg ist am Montagabend übereingekommen, Walter Busch-Hübenbecker zum Verzicht auf sein Amt als Vorsitzender der Ortsgruppe Pfungstadt aufzufordern.