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Neues Schuljahr, neues Glück?

Zur Situation an den hessischen Schulen am Beginn des neuen Schuljahres erklären Ann-Christine Sparn, Alexander Speckhardt und Tim Dreyer Direktkandidaten der LINKEN in Darmstadt-Dieburg in einer gemeinsamen Erklärung:

"Diesem Anfang wohnt leider kein Zauber inne. Die Situation an den hessischen Schulen ist unverändert angespannt.

Rückgängige Schülerzahlen bleiben ein Märchen. Auch zu diesem Schuljahresbeginn werden sich die teilweise übervollen Klassenzimmer nicht leeren. Der Lehrkräftemangel ist keineswegs behoben. Eine von der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass sich dieses Problem noch drastisch verschlimmern wird. Fast 22.000 Lehrerinnen und Lehrer müssen in den nächsten zwölf Jahren in Hessen eingestellt werden.

Die Belastungen für Lehrkräfte und Schulleitungen nehmen ständig zu. Tausende Überlastungsanzeigen von hessischen Lehrerinnen und Lehrern sind in den letzten Jahren an den Kultusminister Alexander Lorz (CDU)geschickt worden. Dieser jedoch ignoriert die Hilferufe.

Hessische Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer verdienen noch immer viel weniger als ihre Kolleginnen und Kollegen an den anderen Schulformen. Doch gute Arbeit muss auch gut und gerecht bezahlt werden. Daher fordert DIE LINKE eine Besoldungserhöhung für Grundschullehrkräfte auf A13.

Zudem muss das Land Hessen endlich den Sanierungsbedarfs von Schulgebäuden und Sportstätten genau erheben – und dann auch mit der Sanierung beginnen. Teilweise sind Turnhallen oder Sanitäranlagen, manchmal sogar ganze Schulgebäude nicht mehr nutzbar. Die Bundesmittel, die jetzt in Hessen investiert werden, wären schon fast ganz aufgebraucht, wenn nur die Schulen in Wiesbaden erneuert werden. Das Land muss den Landkreisen zusätzliche Mittel zur Verfügung stellen.“