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Harmonischer Parteitag in Reinheim. DIE LINKE. Darmstadt-Dieburg wählt neuen Vorstand.

Pressemitteilung des Vorstands des DIE LINKE.-Kreisverbandes Darmstadt-Dieburg zum Kreisparteitag am 25.08.2017

Am 25.08 fand in den Räumlichkeiten der linken Kreistagsfraktion der Parteitag des DIE LINKE.-Kreisverbandes Darmstadt-Dieburg statt, bei dem vor allem Neuwahlen des Kreisvorstandes auf der Tagesordnung standen. Dass diese mitten im Bundestagswahlkampf notwendig geworden war, liegt an einer Entscheidung des letztjährigen Kreisparteitages. Dort wurde beschlossen, von einem traditionellen Vorstandsmodell zu einem Rat gleichberechtigter Sprecher zu wechseln, welche von einem Kreisschatzmeister unterstützt werden. Dieses neue Modell sollte ein Jahr lang erprobt werden.

Dass dieses Experiment gelang, zeigt der Rechenschaftsbericht des Sprecherrats: 16 Neueintritte konnten im letzten Jahr verzeichnet werden, mit der Gründung des Ortsverbandes Seeheim-Jugenheim konnte DIE LINKE. in den Kommunen gestärkt werden.  Der Parteitag beschloss deshalb einstimmig, die Fortführung des Sprecherratsmodells mit einigen personellen Änderungen.
 

Simon Wedemeyer schied aus eigenem Wunsch aus dem Vorstand aus um sich ganze auf seine Arbeit im Kreistag konzentrieren zu können. Auch Nikolaus Dümpelmann stand nicht mehr zur Verfügung. Neu hinzugekommen sind Ernst Hilmer und Alexander Speckhardt. Der neugewählte Sprecherrat besteht aus Gülistan Tül (33, Reinheim), Tim Dreyer (24, Schaafheim), Ernst Hilmer (70, Griesheim), Richard Huber (64, Babenhausen), Alexander Speckhardt (50, Weiterstadt).

Ein Arbeitsschwerpunkt des neuen Sprecherrats wird die Landtagswahl im kommenden Jahr sein. Zusätzlich wolle man die Vernetzung mit anderen sozialen Organisationen wie der Harz 4-Betratung ausbauen und verstetigen. „Gerade in Bezug auf antirassistische Bündnisse stehen wir nicht gut dar“, so Kreissprecher Tim Dreyer. „Da sind andere Flächenlandkreise wie der Odenwald oder Offenbach weiter“.

„Wichtig ist uns zukünftig im Ost- als auch im Westkreis gleichmäßig präsent zu sein. Gerade im Westkreis ist im letzten Jahr nicht viel passiert“, so Sprecher Alexander Speckhardt.

Kreissprecherin Gülistan Tül ergänzt dazu: „Da sich die Lage in der Türkei unter dem Erdogan-Regime in nächster Zeit nicht verbessern wird, wollen wir besonders zu den kurdischen Gruppen und Vereine im Landkreis Kontakt halten und Ideen zur Integrationspolitik formulieren.“