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Ergebnisse der Europawahl – DIE LINKE konnte nicht von der gesellschaftlichen Stimmung profitieren

Zu den Wahlergebnissen der LINKEN in Darmstadt-Dieburg bei der Europawahl erklärt Tim Dreyer, Sprecher DIE LINKE. Darmstadt-Dieburg:

 

„Wir haben in Darmstadt-Dieburg ein Ergebnis von 4,1 Prozent eingefahren. Bei der letzten Europawahl 2014 lagt das Ergebnis noch bei 4,9 Prozent. Dieses Wahlergebnis lässt uns enttäuscht zurück. Unser Ziel war es, das Wahlergebnis von 2014 zu halten. Das ist uns nicht gelungen.

Bemerkenswert dabei ist, dass wir im Vergleich zu 2014 sogar Stimmen dazugewonnen haben. Allerdings konnten wir von dem Anstieg der Wahlbeteiligung nicht so stark profitieren wie andere Parteien. Dadurch kam der verhältnismäßige Rückgang der Stimmenanteile zu Stande.“

Diese Wahl sei geprägt gewesen von einer gesellschaftlichen Zuspitzung der Nationalisten auf der einen und den Euro-Patrioten auf der anderen Seite, so Dreyer weiter. In dieser Stimmung sei es schwierig gewesen, mit der Haltung „Europa ja – aber anders“ als dritter Pol wahrgenommen zu werden.

„Wir müssen die nächsten Jahre nutzen, um deutlich zu machen, wie eine linke solidarische, sozial-ökologische und demokratische Alternative zu den bestehenden europäischen Institutionen aussehen kann. Dabei müssen wir die drängendsten Probleme unserer Zeit, wie der Klimawandel und die Wohnungsnot konsequent angehen und aufzeigen, wie diese europäisch gelöst werden können“.

Bemerkenswert dabei ist, dass wir im Vergleich zu 2014 sogar Stimmen dazugewonnen haben. Allerdings konnten wir von dem Anstieg der Wahlbeteiligung nicht so stark profitieren wie andere Parteien. Dadurch kam der verhältnismäßige Rückgang der Stimmenanteile zu Stande.“

Diese Wahl sei geprägt gewesen von einer gesellschaftlichen Zuspitzung der Nationalisten auf der einen und den Euro-Patrioten auf der anderen Seite, so Dreyer weiter. In dieser Stimmung sei es schwierig gewesen, mit der Haltung „Europa ja – aber anders“ als dritter Pol wahrgenommen zu werden.

„Wir müssen die nächsten Jahre nutzen, um deutlich zu machen, wie eine linke solidarische, sozial-ökologische und demokratische Alternative zu den bestehenden europäischen Institutionen aussehen kann. Dabei müssen wir die drängendsten Probleme unserer Zeit, wie der Klimawandel und die Wohnungsnot konsequent angehen und aufzeigen, wie diese europäisch gelöst werden können“.